Irgendwann 1993 reifte die Idee ein Filmmusikmagazin herauszubringen. Zusammen mit dem vor einigen Jahren verstorbenen Jürg Zbinden gründete Philippe Blumenthal die Swiss Film Music Society und man brachte einen Newsletter heraus, vergab den Score of the Year und veröffentlichte bald das erste "richtige" Heft, The Film Music Journal. Damals war noch Handabreit mit Bilder einkleben und am Kopierer rumstehen angesagt. Mehr und mehr aktive Filmmusikfans fanden sich zusammen und halfen mit aus dem dürftigen Blättchen ein stattliches Magazin herauszubringen, das ins neue Jahrtausend Bestand hatte. Patrick Ruf und Klaus Post bekleideten administrative Posten, später fand man auch einen Layouter. Mitte diese Jahrzehnts, nachdem die Redaktion nach mehr als 10 Jahren etwas müde geworden war (jeder ging neben der Herstellung des Magazins seinem geregelten Job nach), übernahm die Cinema Musica die Abonnenten der Film Music Journal.
Nun, 2009 also ein Neustart, dieses Mal als Homepage Magazin und mit bewährten "alten" Haudegen der guten, alten The Film Music Journal Zeit. Stefan Schlegel, Klaus Post, Andi Süess, Erwin Maidl, Patrick Ruf und Philippe Blumenthal fanden sich erneut zusammen um nach Jahren der Autorentätigkeit bei der Cinema Musica neue Wege zu gehen.
So entstand filmmusicjournal.ch, eine neue Filmmusikseite für Filmmusikliebhaber von Filmmusikliebhabern. Unabhängig, leidenschaftlich und mit Lust und auch mal Frust an und über die Filmmusik. Weiter werden wir auch den Score of the Year vergeben, ein längst zur Tradition gewordener Filmmusikpreis, der seit 1993 (Score of the Year 1992) alljährlich durchgeführt wird.
Uns ist es ein Anliegen unabhängigen Filmmusikjournalismus zu bieten. Das heisst, dass wir keine Freundschaftsdienste bieten, weder für Komponisten oder Labels. Wenn wir etwas zu kritisieren haben, dann sagen wir es auch. Wenn wir etwas zu loben haben ebenso. Auch aus diesem Grund wird es bei uns keine Werbung geben - es sei denn in Ausnahmefällen, etwa für Labels, an denen uns wegen ihrer Arbeit etwas besonderes liegt. Ged oder andersweitige Gegenleistungen kassieren wir dafür allerdings keine! Und wenn einer unserer Autoren mit einer CD-Produktion liiert ist, dann sagen wir das klipp und klar. Im Sinne des Lesers und der Filmmusik.
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