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DVD Rezensionen

X-MEN: DAYS OF THE FUTURE PAST

R: Bryan Singer

D: Hugh Jackman, Patrick Stewart, Ian McKellen, James McAvoy, Michael Fassbender u.a.

Musik: John Ottman

Verleih: Fox (blu-ray)

 

 

Die Sentinels von Trask Industries haben die Welt auf der Jagd nach den Mutanten in Schutt und Asche gelegt. Nur wenn Wolverine in die Vergangenheit zurückgeht und mit Unterstützung des jungen Professor Xaviers Mystique aufhalten kann, die Trask umbringen will als sie von dessen Sentinel Plänen erfährt, ist es möglich dieser Zerstörung zuvor zu kommen.


Die ersten Minuten von
X-Men Days of the Future Past kommen einem vor als sässe man in einem Animationsfilm. CGI und Effekte, allzu gut als solches erkennbar, beherrschen das Geschehen fast wie in einem X-box Spiel. Den Bryan Singer Touch bemerkt man leider den ganzen Film hindurch so gut wie gar nicht, auch dann wenn das Geschehen in die 70er Jahre verlegt wird und man immerhin eine weniger sterile Atmosphäre vorfindet. Mitunter das Problem eines Films, der durchaus seine Momente hat, dem aber leider nicht allzu viel neues einfällt was seine Vorgänger, inkl. Reboot, nicht schon gezeigt hätten. Zweifellos, es ist nicht einfach eine Serie ständig warm zu halten, aber bei Singer ist die Erwartungshaltung von Natur aus eben auch höher.

Schön die Idee die beiden Haudegen Patrick Stewart und Ian McKellan nochmals vereint zu sehen, beide waren ob des Angebots ein weiteres Mal ihre Rollen als Professor Xavier und Magneto aufzunehmen angenehm überrascht, auch wenn handlungsmässig ihre jüngeren Vertretungen Fassbender und McAvoy mehr Leinwandzeit zugesprochen bekommen. Mehr davon hat nur noch Hugh Jackmans Wolverine, der gewohnt bissig, aber nicht mehr so zynisch wie zuvor durch die Szenerie schreitet.
Dem Film ist gut anzusehen, dass er wie schon die letzten Ausgaben und spin-offs für ein jüngeres Publikum gemacht wurde. Story als auch Gewaltpotential sind a) weder düster noch b) wirklich
X-Men gerecht. Schade. Dafür ist die Perücke von Quicksilver umso Kind gerechter gestaltet, sie sieht einfach nur besch…eiden aus… die Kindergeburtstagsparty ruft!

Nein, kein grosser Wurf von Singer und kein denkwürdiger
X-Men Film, zu lang, zu wenig fesselnd und zu unausgeglichen.

John Ottmans Score hat gute Passagen - immer dann wenn das
X-Men Thema zu hören ist. Allzu oft verfällt Ottman aber in reines 08/15 Actiongetöne, das leider identifikationslos bleibt und von Komponist A, B oder XY stammen könnte. Das gleiche Gefühl hat man auch mit der CD, die einem überlang und somit langfädig vorkommt.

 
Bewertungen

Film:

Musik im Film
Extras:
1/2

 
phb
, 17.9.2014

 


 
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