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DVD Rezensionen

DALLAS BUYERS CLUB

R: Jean-Marc Vallé

D: Matthew McConaughey, Jared Leto, Jennifer Garner, Steve Zahn u.a.

Musik: various

Verleih: Ascot Elite (CH), blu-ray

 

Ron Woodroof, Ex-Rodeoreiter, Trinker und Schürzenjäger erfährt im Krankenhaus, dass er nur noch ein paar Monate zu leben habe. Er kann das nicht akzeptieren, schliesslich ist er weder schwul noch ein Heroinsüchtiger, doch er wird sofort wird von seinen Kumpels gemieden und baut schliesslich einen illegalen Medikamentenhandel auf, mit dem er AIDS-Kranke bedient, sich selber freilich auch, und gutes Geld verdient – bei Ron immer ein vorantreibendes Bestandteil. Er holt sich die Medikamente, die in den USA nicht zugelassen sind, aus Mexiko oder Japan auf meist abenteuerliche Art und Weise – und schafft es seinen prophezeiten Todeszeitraum um Jahre hinaus zu schieben – und „seinen“ Patienten einige Jahre mit AIDS zu leben zu ermöglichen.


Der Kanadier Jean-Marc Vallé (
Young Victoria) hat mit kleinem Budget (unter gütiger Mitthilfe von McConaughey) und in nur 25 Tagen einen beeindruckenden Film auf die Beine gestellt über eine Zeit, die heute fast vergessen scheint. Dallas Buyers Club versetzt uns zurück in die Mitte Achtziger als AIDS die Schlagzeilen füllte und für Panik sorgte. Niemand wusste so genau Bescheid was das für eine Krankheit ist, wie sie übertragen wird (Desinfektionsmittel hatten Hochkonjunktur) und wer sie denn nun bekommen kann. Tür und Tor offen für wildeste Spekulationen und Angstmacherei, denen sich kaum jemand damals entziehen konnte.

Matthew McConaughey ist mit einer famosen Leistung zweifellos der Aufhänger des Films. Mit seiner beeindruckenden äusserlichen Erscheinung (er hat um die 20 Kilo für die Rolle verloren) und seinem zynisch bissigen Spiel gibt er der Hauptfigur wirklich alles was er kann und zeigt
die Darstellung seiner Karriere. Vergessen sind Filme wie Amistad, Sahara und Fool’s Gold. Er wurde ebenso mit einem Oscar augezeichnet wie Jared Leto als bockige Transe und Make-Up & Hairstyling (deshalb bewundernswert, weil dafür kaum ein Budget vorhanden war).

Dallas Buyers Club erreicht eine Thematik auf eine teils bitterbös ironische, teils packende und ebenso leichtfüssige, aber auch ernsthafte Art und Weise anzugehen und so zu zeigen wie es die schwerfälligeren
Philadelphia und It’s My Party nicht oder nur teilweise geschafft haben - und Vallé verliert dennoch nicht die Dramatik der Ereignisse aus den Augen.

Musiklisch muss der Fan auf Score verzichten, unzählige Songs aus und um die Ära bevölkern die Tonspur.

 
Bewertungen

Film:

1/2
Musik im Film
-
Extras:

 
phb
, 4.6.2014

 


 
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