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DVD Rezensionen

SNOW WHITE AND THE HUNTSMAN

R: Rupert Sanders

D: Kristen Stewart, Charlize Theron, Chris Hemsworth, Bob Hoskins u.a.

Musik: James Newton Howard

Verleih: Universal

 

Snow White ist die schönste im ganzen Land, das sagt sogar der CGI-Spiegel. Die böse Hexe also nur noch die Nr. 2 – und um ihren derzeitigen Stand halten zu können, saugt sie Jungfrauen die Lebensenergie aus deren schönen Körpern. Nun ist Schneewittchen aber Konkurrenz Nummer 1 und erst noch Existenz gefährdend für die böse Ravenna. Also muss der schönen Schwarzhaarigen nach dem Leben getrachtet werden, doch gibt es da noch den guten Huntsman und die lustigen Kampfzwerge, zu siebt. Gemeinsam ist man stark und so wird der Kampf gegen das Böse aufgenommen.

Es scheint als ob Kristen Stewart ihre
Twilight Zone Fanbase mit in diesen Film rüberretten konnte, anders ist der Erfolg von Snow White and the Huntsman kaum zu erklären. Die Dialoge sind lächerlich, Chris Hemsworth (Thor) als Huntsman so faszinierend wie auf Baumrinde kauen, Ms. Stewarts Wandlung von der schüchternen Schönen zum Kampfhäschen albern, die Verwandschaft zu Filmen wie Lord of the Rings dumpf und unübersehbar, während Namensgebungen gewisser Charaktere fast an selbige aus Eragon erinnern (prust!).

Okay, ich versuche etwas Gutes an dieser real time Schneewittchen Verfilmung zu finden. Krampfhaft. Nur einfallen will kaum was. Im Gegenteil, mit 132 Minuten ist der Film auch noch arg lang. Also, wenn man gehobene Fantasy sehen will, dann kaum in
Snow White and the Huntsman. Und als Märchen, das es ja eigentlich ist, funktioniert der Film auch nur so lala (vielleicht noch gerade knapp in der Szene mit den Feen?). Und Charlize Theron? Tja. Für ihre Rolle als böse Hexe ist sie aus J. Edgar ausgestiegen… auch wenn sie hier ganz schön böse gucken kann, rein künstlerisch bleibt der Filmwechsel wenig plausibel.

Leider passt sich auch James Newton Howard nahtlos an obiges an. Nein, es ist ja nicht so, dass die Produktion insgesamt an sich schlecht wäre. Sie ist eben bloss allzu big, bigger, noch bigger aufgezogen und vergisst dabei sympathisch und interessant zu sein. So auch die Musik. Alles bis ins kleinste Detail überproduziert. Gute Ideen, ausgedehnte Melodien, ja bleibende Melodien? Fehlanzeige. Aber logo, wenn man den Film sieht, weiss man was es geläutet hat: Big Budget Produktion von A-Z eben.

Am besten kommt zm Schluss die DVD an sich weg, denn der Transfer ist blitzsauber. Aber das ist bei einer solch grossen Produktion auch nicht anders zu erwarten.

 
Bewertungen

Film:

Musik im Film
1/2
Extras:
Technisch: 
 Bild:
 Ton: 

 
phb
, 19.9.2012

 


 
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