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Joel Goldsmith starb am 29. April 2012 im Alter von 54 Jahren nach einem langen Kampf an Krebs.


 

Der Sohn aus erster Ehe von Jerry Goldsmith begann seine Filmmusikkarriere Ende der 70er Jahre mit low budget Filmen wie Laserblast (1978). Einen ersten Hit hatte er 1983 mit dem Score zum Steve Martin Klamauk The Man with Two Brains, während er einem breiteren Filmmusikpublikum 1990 mit seinem flotten Actionscore zu Roland Emmerichs Moon 44 bekannt wurde – dieser wurde erst kürzlich auf CD neu aufgelegt. Am erfolgreichsten war Joel Goldsmith im Fernsehen. Hier betreute er die Science Fiction Serien Stargate, Stargate: Atlantis und SGU Stargate Universe und vertonte über 350 Episoden. Zu allen drei spin-offs sind auch CDs erschienen, ebenso zu den Filmen Kull the Conqueror, Shiloh (1997) und Diamonds (1999). 2000 erschien Witchblade auf seinem eigenen Label Freeclyde.


Mit seinem Vater arbeitete er 1984 an Runaway, bei dem er die technische Seite (Synthesizer Programming) betreute. Zu Star Trek: First Contact trug er rund 20 Minuten Musik bei, als Jerry Goldsmith in zeitlichen Verzug kam.

Seine letzte Arbeit schrieb Joel Goldsmith 2011 mit dem Score zu War of the Dead. Auf seiner Homepage freeclyde.com kann man übrigens in einige seiner Werke reinhören, auch jene, die keine Soundtrackveröffentlichung erfuhren.


1.5.2012, phb



 
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