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DVD Rezensionen

SHERLOCK HOLMES: THE GAME OF SHADOWS

R: Guy Ritchie

D: Robert Downey jr., Jude Law, Noomi Rapace, Jared Harris, u.a.

Musik: Hans Zimmer

Verleih: Warner (bluray)

 

 


Dr. Watson hat endgültig mit den Abenteuern mit seinem Freund Sherlock Holmes abgeschlossen, steht doch die Hochzeit des guten Doktors an. Doch ihr ärgster Feind, Professor Moriarty, macht Watson ein dicken Strich durch die Rechnung in dem er Europa ins Chaos stürzen und einen Krieg anzetteln will.

Kurze Zusammenfassung, kurze Story. In der Tat bietet das Drehbuch zu Sherlock Holmes 2 nicht viel mehr. Es sind, wie schon in Teil 1, die Nicklichkeiten zwischen Holmes und Watson, die den Film am Leben halten. Ansonsten ist The Game of Shadows noch actionlastiger als der Vorgänger, Sherlock Holmes etabliert sich noch mehr als Superheld von übermenschlichem Ausmass, die Explosionen sind noch grösser, die Tonspur lauter – dabei hält sich die Spannung allerdings arg in Grenzen. Guy Ritchies Film springt von Geschehnis zu Geschehnis, von Action zu Action, von Verkleidung zu Verkleidung. Unterhaltsam schon, aber die 130 Minuten sind einfach derart überladen, typischer Blockbusterstil eben, dass einem Augen tränen und Ohren dröhnen.

Überraschen kann die Interaktion von Downey jr. und Law hier trotz allem Bemühen kaum mehr, der Humor ist oft arg gewollt, Slapstick die unlustigen Art. An die locker flockige Art des Vorgängers kommt Teil 2 nicht heran. The Game of Shadows ist massentauglich überproduziert, da macht es dann auch nichts wenn sich faktische Fehler an Fehler reihen. Und der Erfolg von Teil 2 lässt einen Teil 3 nicht ausschliessen. Noch lauter, noch knalliger und mit noch mehr Effekten aufgepeppt? Schade.


Hans Zimmer gleitet auf seinem Erfolgsmodell zu Teil 1 – und das macht er hier nicht mal schlecht. Sein Hauptthema aus dem Vorgänger taucht immer wieder auf, daneben hat Zimmer Themen für Professor Moriarty sowie Holmes' Bruder Mycroft geschrieben und eine durchaus gelungene Zigeunerstimmung entwickelt (er soll dazu sogar extra zu Recherchen in die Slowakei gereist sein...). Insgesamt ist der Ton düsterer als im Vorgänger. Wie gesagt, im Film klappt das gut, auf CD eher nicht.


Ein grosses Wow gibt es für die Bildqualität, vom allerfeinsten! Die Tonspur ist wie oben erwähnt stets in Bewegung. Ich fand, dass die Verteilung auf die Kanäle nicht ganz ideal gelungen ist, so hinkt der Centerlautsprecher volumenmässig immer hinterher – hier ist Handanlegen am Verstärker angesagt.

 
Bewertungen

Film:

Musik im Film
Extras:
1/2
Technisch: 
 Bild:
 Ton: 

 phb, 23.4.2012

 


 
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