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DVD Rezensionen

MORT D'UN POURRI
(Der Fall Serano)

R: Georges Lautner

D: Alain Delon, Ornella Muti, Klaus Kinski, Julien Guiomar u.a.

Musik: Philippe Sarde

Verleih: Concorde (Impuls)

 

 

 

Ein Abgeordneter bring kurzerhand seinen Erpresses um und verschafft sich bei seinem besten Freund, Xavier, ein Alibi – der dies auch freigiebig zur Verfügung stellt. Als der Abgeordnete kurze Zeit später ebenfalls umgebracht wird und sich Xavier die umstrittene „Serrano-Akte“ zu Eigen macht, um welche es bei den Erpressungen ging, setzt auch er sich dem tödlichen Spiel um Korruption aus, die auch vor der Polizei keinen Halt macht. Doch Xav hat nur ein Ziel: er will den Mörder seines Freundes finden und geht dabei schlussendlich ebenfalls über Leichen.


Mort d'un pourri von Georges Lautner (Le professionel) aus dem Jahr 1977 ist ein Thriller, wie man ihn aus Frankreich dazumals ab und zu zu sehen bekam: Tolle Darsteller, interessante Story, Machtspiele, die bis in die höchsten Reihen der Politik reichen. Alain Delon verkörpert hier den Einzelgänger, der nicht immer mit sauberen Mitteln kämpft, während Jean Bouise, Ornella Muti, Klaus Kinski, Julien Guiomar und Lautners Dauersmitstreiterin Mireille Darc in Nebenrollen besetzt sind. Wenn auch nicht immer ganz schlüssig und in Actionszenen weniger hochkarätig als manch ein Belmondo-Film, von denen Lautner einige inszenierte, so zeichnet Mort d'un pourri doch ein gutes Tempo und erstaunlich zurückhaltend agierende Schauspieler im höheren Establishment und unterkühltem Umfeld des Paris der 70er Jahre aus.


Die Akte Stan Getz
Musikalisch besticht hier der wunderbare Jazz von Philippe Sarde mit dem Saxophonspiel von Stan Getz. Welch ein wundervolles Thema. Weniger düster und in den Klangfarben, einfacher gesponnen als der grandiose Le choix des armes, allemal aber wert abseits des Films gehört zu werden, auch weil diese DVD mit so einigen klanglichen Unpässlichkeiten zu kämpfen hat. Zumeist agiert Sarde mit einem kleineren Ensemble, während in einigen wenigen Passagen auch das London Symphony Orchestra tätig ist.
Die Synchronfassung ist übrigens nicht gerade der bringer, dann lieber Französisch mit Untertiteln.

 
Bewertungen

Film:

Musik im Film
Extras:
Technisch: 
 Bild:
 Ton:1/2 

 phb, 4.4.2012

 


 
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