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DVD Rezensionen

SCREAM 4

R: Wes Craven

D: Neve Campbell, Courtney Cox, David Arquette u.a.

Musik: Marco Beltrami

Verleih: Ascot Elite (bluray)  



Nach 10 Jahren kehrt Sidney Prescott nach Woodsboro zurück um ihren ersten Roman zu promoten. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft finden wieder zwei Morde statt und das Schlitzen geht, während sich Sidney um ihre Cousine sorgt, munter weiter.

Wes Craven sitzt abermals hinter die Kamera dieser Franchise, die den Horrorfilm in den 90ern neu in Schwung brachte und versammelt alle Hauptfiguren seiner ersten drei Teile um sich: Dewey, der nicht immer selbstsichere (inzwischen) Sheriff; Gale, die Dewey geheiratet hat und sich in ihrer Rolle als Hausfrau sichtlich unwohl fühlt und natürlich Sidney, die Woodsboro eigentlich endlich hinter sich lassen wollte und sollte (wer von uns würde an einen Ort zurückkehren, in dem unzählige Morde um einen herum geschehen sind? Aber, wir wissen es, sowas macht man eben in Gruselfilmen!).

Seien wir ehrlich, Scream 4
hält wenig Überraschendes bereit, immerhin aber kehrt Craven zu mehr Selbstironie zurück als das im enttäuschenden dritten Teil der Fall war. Das kostet er insbesondere in der erstaunlich langen Einleitung fast ad naseum aus. Danach ist es eigentlich nur noch viel Blut, wer-ist-es und wer-ist-als-nächstes-dran, das man zu sehen kriegt. Scream 4 ist ein Horrorschlitzer, der traditionelleren Sorte, aber wie es die Einspielergebnisse zeigten, will dies das Publikum zurzeit scheinbar nicht mehr sehen. Vielleicht ebbt die ganze Horrorwelle langsam aber sicher doch ab, vieles findet seinen Weg oft gleich direct-to-DVD, wo ein treues Publikum aber nach wie vor bereit ist Saw 17 & Co. zu erdulden.

Wie schon in der Rezi geschrieben, Beltramis Score ist wirklich nicht übel und man hat auch im Film das Gefühl, dass seine Musik prominenter und wuchtiger eingesetzt wird als dies mit seinen Vorgängern geschah. Ein kraftvoller Score mit gut gemachten Spannungsmomenten. Trotz der vielen Auftritte von Dewey, die CD täuschte also nicht, verzichtet Beltrami interessanterweise darauf, dessen unverkennbares Thema desöfteren einzusetzen.

In Sachen Extras kriegt man als Fan einiges zu sehen, insbesondere was zusätzliche Szenen, 20 Minuten sind es, betrifft - und die Gagreel ist eigentlich ein immer gern gesehenes Feature.
 
Bewertungen

Film:

Musik im Film
1/2
Extras:
Technisch: 
 Bild:
 Ton: 

 phb, 14.11.2011

 


 
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