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DVD Rezensionen

SUPERMAN – THE MOVIE

R: Richard Donner

D: Christopher Reeve, Karen Allen, Gene Hackman u.a.

Musik: John Williams
(isoliert)

Verleih: Warner (blu ray)




1978 waren Comicbücher (wichtig: Bücher, denn Comicshefte sind für Kinder…) im Kino nicht sonderlich gut oder eher gar nicht vertreten und so war Superman-The Movie ein gewisses Wagnis. Die Science Fiction Welle war 1 Jahr nach Star Wars allerdings in vollster Blüte und das Publikum gespannt, wie ihr Superheld No. 1 auf der Kinoleinwand

erstrahlen würde. Insbesondere in den USA, aber selbst in Europa, war die Vorfreude gross und die geneigten Blätter spuckten Monate vor dem Release schon News und Schlagzeilen rund um den Film heraus. Marlon Brandos Rekordgage für seine recht kleine Rolle, die durchsickernden Berichte über das Megabudget (55 Mio. Dollar waren damals ein hübsches Sümmchen) und weitere Gerüchte nährten die Neugier des Kinogängers (Sylvester Stallone als Supie, Steven Spielberg als Regisseur etc.).

Richard Donner war nach seinem Hit mit The Omen gefragter denn je. Was er aus dieser Comicsvorlage machte, freute nicht nur Fans der bebilderten Reihe. Der Film spielte weltweit über 300 Mio. $ ein und wurde zu einem der erfolgreichsten Filme seiner Zeit. Auch die Drehbuchautoren (u.a. Godfathers
Mario Puzo) wussten was sie taten und

steckten in den Film alles, was Superman ausmachte: Kryptonit, Clark Kents Liebe zu Lois Lane, Lanes verliebt sein in Supie, Superschurke Lex Luthor etc. Grosses Effektkino, sympathisch umgesetzt und erstaunlich gut besetzt. So macht der Film heute noch unheimlich viel Spass, mit viel Augenzwinkern ausgestattet und weniger ernst als Bryan Singers 2006er Version.


Supermusik
Musikalisch ist Superman-The Movie längst zur Legende geworden. Williams, heisser als heiss nach seinem Erfolg mit Star Wars
, war interessanterweise aber nur „zweite“ Wahl, nachdem Richard Donner zuerst seinen Omen-Komponisten Jerry Goldsmith engagieren wollte, was scheinbar aber an Terminkonflikten scheiterte.

Williams‘ Musik ist leitmotivisch gefertigt, so gibt es einen wundervoll schmissigen Titelmarsch mit dem Hauptthema, ein Liebesthema für Lois Lane und Superman, ein Thema für Lex Luthor und eines für die Eisfestung bzw. den Planeten Krypton. Eingespielt vom London Symphony Orchestra wurde der Score wie damals Star Wars mit einem Doppelalbum bedacht. Es dauerte 22 Jahre bis auf Rhino die Musik in Vollausgabe und mit etwas gewöhnungsbedürftiger Trackreihenfolge erschien und nochmals 8 Jahre bis FSM den Score in ihrer Supie-Box erneut auflegte, dieses Mal die „Alternates“ sauber vom Score getrennt.


blu ray
Die Disc präsentiert diverse Extras wie zusätzliche Szenen (toll diese zu sehen!), Probeaufnahmen oder ein gelungenes Making Of (wieso wohl sind Making ofs zu älteren Filmen immer interessanter?). Tolles Bild mit plus in Sachen Schärfe und Farbe und minus in den etwas körnigen, dunklen Aufnahmen. Die Tonspur bietet die Möglichkeit Williams’ Musik isoliert zu hören – und erst noch in DD 5.1!!!
 
Bewertungen

Film:

Musik im Film
Extras:
1/2
Technisch: 
 Bild:
 Ton: 

 phb, 2.10.2011

 


 
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