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DVD Rezensionen

A NIGHTMARE ON ELM STREET (2010)

R: Samuel Bayer

D: Jackie Earle Haley, Ronney Mara, Katie Cassidy u.a.

Musik: Steve Jablonsky

Verleih: Warner

 

Remakes gibt es fast schon so lange, wie Filme gemacht werden. Speziell nun grasiert im Horrorfilmgenre seit einigen Jahren eine Welle an Remakes, ob Friday 13th, Halloween, Texas Chainsaw Massacre, alle wollen sie von der guten Ausgangslage beim Publikum profitieren, das (insbesondere im jugendlichen Altersbereich) Blutspritzendes und horrormässigen Nervenkitzel seit Scream (hier ist tatsächlich ein Teil 4 in Produktion) und der schier unendlichen Saw-Reihe wieder goutiert. In den meisten Fällen ist das was dabei rausgekommen ist, aber nichts mehr als eine laue Aufwärmung, manchmal mit Neuerungen, manchmal fast 1:1 umgesetzt.

Der neuste Wurf diesbezüglich ist Nightmare on Elm Street von Samuel Bayer unter der Federführung von Michael Bay. Der Film spielte in den USA immerhin über 60 Mio. Dollar ein, bei einem Budget von 35 Mio. ganz anständig. Es soll sich dabei gar um das erfolgreichste Horrorremake überhaupt handeln – und das Studio drang darauf den Film in 3D in die Kinos zu bringen, was aber am Veto der Macher schliesslich scheiterte (und weil keine 3D Kameras für die Umsetzung verwendet wurden).

Wie dem auch immer sei, Nightmare on Elm Street 2010 ist einer dieser Abklatsche, der so gut wie identisch ist mit dem Original, dem Kulthorrorstreifen von Wes Craven aus dem Jahr 1984. Neu ist der neue Freddy Darsteller, der erstmals seit Einführung der Franchise nicht mehr von Robert Englund sondern von Jackie Earle Haley (Watchmen) dargestellt wird. Er ist denn auch der eigentliche Gewinn des Films, den Rest kann man getrost vergessen. Klar, die Effekte sind zeitgemäss. Ja, Freddy lugt nun per CGI aus der Wandtapete hervor (sieht aber nicht wirklich besser aus). Sicher, die Bilder sind Hochglanz poliert. Aber gruselt es mehr? Kaum. Und das Flair des Originals, das halt eben auch ein bisschen nach B-Picture aussieht, ist mit all diesen Aufbesserungen sowieso verloren gegangen.

Neue Albtraum-Musik
Für den Neuafguss wurde Remake-Spezi und Transformer Steve Jablonsky verpflichtet, dem nicht allzu viele Filmmusikfans wirklich originelles und noch weniger besonderes zutrauen. Abseits des Main Title setzt Jablonsky dabei auf viel Elektronik und zollt so dem Original ein wenig Tribut. Das Nightmare-Thema von Charles Bernstein verwendet er dabei aber kaum (es ist kurz nach dem Titelvorspann zu hören). Wenn eine Nightmare-Musik, dann schon das Bernstein Original oder der frühe Chris Young Score zu Teil 2.
 
Bewertungen

Film:

Musik im Film:
Extras:
Technisch: 
 Bild:
 Ton: 

 phb, 19.10.2010

 


 
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