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DVD Rezensionen

SHACKLETON

Regie: Charles Sturridge

Darsteller: Kenneth Branag, Nicholas Rowe, John Grillo, Mark Williams u.a.


Musik: Adrian Johnston

Verleih: Impuls, Polyband

200 Min.



Shackleton ist ein Fernsehzweiteiler aus dem Jahr 2002 über das Vorhaben des gleichnamigen, britischen Abenteuerforschers, der sich 1914 aufmacht als erster Mensch den Südpol zu durchqueren. Für diese Reise benötigt Shackleton allerdings einiges an Finanzierung und muss dafür auf Betteltour quer durch England. Als er das Geld und seine Crew schliesslich zusammen hat, beginnt die Reise, die für Shackleton und seine Mannen zu einem Überlebenskampf im ewigen Eis wird.

Der rund 200 Minuten dauernde Fernsehfilm ist aufwändig verfilmt und mit tollen Bildern der Antarktis bestückt. Getragen wird der Film von einem omnipräsenten und gut aufgelegten Kenneth Branagh als Shacklelton, der vor allem im ersten, allerdings auch besseren Teil, gross aufspielt und hier dank gesundem Sarkasmus seine besten Szenen hat. Als leidender „Held“ gegen Ende des Films übertreibt Branagh hie und da - das kennen wir von ihm auch schon aus Mary Shelley’s Frankenstein. Ihm zur Seite steht eine Auswahl bei uns mehr und weniger bekannter Britischer Schauspieler (u.a. Nicholas Rowe, den der aufmerksame Filmkenner aus Young Sherlock Holmes kennen wird), die ihre Sache gewohnt gut machen.

Shackleton ist ein beeindruckendes Fernsehwerk, dem man gerne folgt - über eine Zeit, in der Abenteuer- und Entdeckungslust gepaart mit typisch Britischem Nationalstolz nicht zuletzt durch Bürokratie und den ausbrechenden 1. Weltkrieg gebremst und tangiert werden.

Reisemusik
Eigentlich wäre ein Film wie Shackleton wie gemacht für eine grosse, aufwändige Musik mit einer gewissen Themenvielfalt. Schiffsszenen und eindrucksvolle Szenerien, aber auch der Überlebenskampf und Heldenmut wären prädestiniert dafür. Leider bleibt Adrian Johnstons (Becoming Jane) Musik aber irgendwo zwischen England und dem Südpol auf der Strecke und es hört sich alles irgendwie sonderbar unbeindruckt und unbeteiligt an. Bei meiner kleinen Recherche habe ich dann doch erstaunt festgestellt, dass Johnstons Musik den Emmy gewonnen hat. Die Musik, eingespielt mit The Philhrmonia Orchestra, ist seinerzeit auf einer 48minütigen CD bei Channel Four Television/EMI erschienen. Vielleicht ergibt sich ab CD ein anderes Bild als ich es vom Film gewonnen habe?
 
Bewertungen

Film:

1/2  
Musik im Film:
Extras:
Technisch: 
 Bild:1/2
 Ton:1/2 

 phb, 20.3.2010

 


 
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